Kategorie Tipp Pflege Gesundheit

Pflegestützpunkte als Anlaufstelle

Von: Bettina Grabe

Wer plötzlich mit Fragen rund um Pflege, Hilfsmittel, Antragstellungen oder Unterstützungsangebote konfrontiert ist, steht oft vor einem Berg von Formularen und Zuständigkeiten. Genau hier helfen Pflegestützpunkte weiter – wie, erklärt der VdK-Tipp.

Ein Leuchtturm in Dünen.
Wie ein Leuchtturm: Pflegestützpunkte geben Orientierung. © gamagapix/Pixabay

Was sind Pflegestützpunkte?

Pflegestützpunkte sind neutrale und kostenfreie Beratungsstellen; in Rheinland-Pfalz gibt es 135 davon. Sie werden von den Pflege- und Krankenkassen sowie den Kommunen gemeinsam betrieben. Dort erhalten Pflegebedürftige und ihre Angehörigen individuelle Beratung und praktische Unterstützung – seien es die Beantragung eines Pflegegrades, die Organisation eines Pflegedienstes oder Entlastungsangebote im Alltag.

Wie wird Ihnen geholfen?

Die Beraterinnen und Berater informieren über finanzielle Leistungen, Pflegehilfsmittel oder Wohnraumanpassungen und vermitteln passende regionale Dienste. Viele Pflegestützpunkte bieten sogar Hausbesuche an, wenn ein persönlicher Besuch schwierig ist.

Was viele nicht wissen: Pflegestützpunkte sind nicht nur für ältere Menschen da! Auch junge Menschen mit Pflegebedarf – etwa nach einem Unfall, bei chronischer Erkrankung oder Behinderung – können sich beraten lassen. Ebenso Angehörige, die Unterstützung oder Orientierung suchen.

So kommen Sie an einen Termin

Wenn Sie oder jemand aus Ihrer Familie pflegebedürftig wird oder Sie sich einfach rechtzeitig informieren möchten, vereinbaren Sie frühzeitig einen Beratungstermin im Pflegestützpunkt Ihrer Region. Dort erhalten Sie kostenlose und vertrauliche Hilfe, bevor wichtige Fristen verstreichen oder Fehlentscheidungen getroffen werden.

Hier finden Sie Beratungsstellen in Ihrer Nähe: Externer Link:www.zqp.de/beratung-pflege