Kategorie Ortsverband Oberzissen
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Unser Besuch in Maria Laach - Geschichte, besondere Orte und nette Gesellschaft

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Kloster Maria Laach

Unser Tagesausflug führte uns diesmal nach Maria Laach. Die traditionsreiche Benediktinerabtei am Laacher See bot mit ihrer beeindruckenden Geschichte und ihren besonderen Orten zahlreiche interessante Einblicke.


Den Auftakt unserer Führung bildete der Waldfriedhof, der neben der St.-Johannes Kapelle in ruhiger Umgebung am Waldrand liegt. Ursprünglich diente der Waldfriedhof als Ruhestätte für Mitarbeiter des Klosters, Angehörige von Mönchen, Kriegsopfern sowie Freunde und Wohltäter der Abtei. Wir erfuhren, dass es dort derzeit noch 36 Kriegsgräber gibt. 


Heute steht der Friedhof wieder Menschen offen, die sich Maria Laach verbunden fühlen und dort ihre letzte Ruhe finden möchten.


Anschließend führte uns ein kurzweiliger Spaziergang in die von den Klausurmauern geschützten Bereiche des Klosters, die normalerweise nicht frei zugänglich sind. Über die Lindenallee, die bereits vor der Errichtung des Klosters als alter Verbindungsweg zwischen den Ländereien diente, ging es vorbei am Atelier von Bruder Stephan zur Nikolauskapelle mit dem Mönchsfriedhof, einem der ältesten Bauwerke in Maria Laach.


In der ruhigen Atmosphäre dieses besonderen Ortes konnten wir einen Moment innehalten und die schlichte Schönheit der Kapelle auf uns wirken lassen. 


Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung der alten Jesuitenbibliothek. Sie gehört zu den besterhaltenen und schönsten aus dem 19. Jahrhundert und wird auch heute noch neben der neuen Bibliothek genutzt. Der historische Raum mit seinen Galerien, alten Büchern und seiner ganz eigenen Atmosphäre vermittelte uns eine eindrucksvolle Vorstellung davon, welch große Bedeutung Wissen und Bildung im klösterlichen Leben seit jeher haben. 


Durch die interessanten Erläuterungen unseres Klosterführers wurden auch die Geschichten hinter den Büchern und dem historischen Raum lebendig. So konnten wir unter anderem anhand eines antiken Buches erfahren, dass die Redewendung „ein Buch aufschlagen“ einen ganz anderen Ursprung hat, als man zunächst vielleicht vermuten würde. 


Nach so vielen Eindrücken durfte natürlich auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. Zum Abschluss kehrte die Gruppe in die neue Klostergaststätte ein. Bei Kaffee und leckerem Kuchen wurde in gemütlicher Runde angeregt erzählt und gelacht. Gemeinsam ließen wir den Ausflug entspannt ausklingen.


So verband unser Ausflug interessante Einblicke in die Geschichte und Kultur mit geselligem Beisammensein – ein rundum gelungener Nachmittag, an den sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sicher gerne zurückerinnern werden. 

 

(Fotos folgen in Kürze)